zurück zur Übersicht
Dienstag 18. Juli9:00 Uhr

Historischer Festzug

  • Königlich Württembergische Landjäger

  • Standartenreiter mit Biber-Standarte

  • Fanfarenbläser

  • Schützenfahne

  • Kleine Schützentrommler und -pfeifer

    Das aus Schülern bestehende Musikkorps ist heute die älteste Traditionsgruppe. Im Jahre 1816 treten in Biberach Buben erstmals als Trommler auf, damals die "Kleinen Tambours" genannt. 1825 sind es dann fünf Trommler, 1840 acht, 1921 sind es dann zweiundzwanzig. 1899 kommen dann zu den Trommlern acht Pfeifer dazu. Von der früheren Bekleidung ist nur noch die Mütze übriggeblieben, stark angelehnt an die studentische Tracht. Lediglich der Tambourmajor trägt eine Uniform mit militärischem Zuschnitt.
    Die heutige Kleidung wurde 1962 eingeführt und seither nicht mehr verändert.

  • Schützenkönig-Paar vom »Biberschießen«

  • Staufergruppe

    Die Staufer haben Biberach um 1170 das Marktrecht verliehen und vermutlich noch vor 1190 zur Stadt erhoben. König Heinrich (VII.), der älteste Sohn Kaiser Friedrichs II., besuchte die Stadt mit seiner Gemahlin Margarete v. Babenberg sowie den Großvasallen des Reiches. In einem prunkvollen staufischen Reisewagen sitzen die Hofdamen der Königin. Dahinter schreitet würdevoll der Abt des Klosters Weingarten, welchem in Biberach seine Rechte und Besitzungen durch den König bestätigt wurden.

  • Spitaltrommler der Mali-Schule

    Der mittelalterliche Spielmannnszug der Mali-Hauptschule wurde 1976 auf Anregung des damaligen Elternbeirates gegründet. Gunter Maul erhielt die Aufgabe, diese Gründung an der Schule umzusetzen und stimmte sich eng mit dem damaligen Vorsitzendehn Fritz Kolesch ab. Die Beratung zur Ausstattung erfolgte durch die Musikhoschulen Berlin, München und Trossingen.
    Die Kostüme stellen Straßenmusikanten aus dem aspäten Mittelalter des 14. Jahrhunderts dar. Die Kostümentwürfe entstammen der Feder von Schützendirektor Peter Geiwitz. Zum 20-jährigen Jubiläum wurden alle Kostüme wieder erneuert.

  • Spitalgruppe

    Die um 1239 erfolgte Gründung des Spitals durch den Biberacher Ammann Berthold Hupmann d.Ä. sowie die Ritter Ulrich und Halwig von Essendorf war eines der bedeutendsten Ereignisse in der Frügeschichte der Stadt. Kernstück der Gruppe ist neben den drei Stiftern, der Chören der Kinder (Spitalkinder), den Jungfrauen der ehrbaren Handwerker, den Armbrustschützen und den Patriziern die “Spitalbauhütte”, umgeben von Künstlern, Handwerkern und Bürgern; besonderes Gepräge erhält die Gruppe durch die Kostümpracht der bürgerlichen und höfischen Gotik.

  • Spielleute und Vaganten des Bischof-Sproll-Bildungszentrums

  • Gruppe »Simultaneum«

    Nach der Reformation fand im August 1548 erstmals wieder eine katholische Messe in der Stadtpfarrkirche Biberach statt. Seither nutzen die Biberacher Protestanten und Katholiken ihre Kirche gemeinsam. Nach einem Blitzschlag in den Turm im Jahr 1584 wurde dieser zerstört. Um den Wiederaufbau voranzutreiben, sammelten die Konfessionen gemeinsam Geld. Dieses Zeichen der Verbundenheit in der Not ist bemerkenswert, denn das Zusammenleben der Konfessionen war
    von häufigen Konflikten bestimmt. Auf dem Handwagen, von Mesnern und
    Pfarrern beider Konfession sowie Alumnen begleitet, ist das Modell der Kirche vor dem Blitzschlagzu sehen.

  • Fanfarenzug Matthias-Erzberger-Schule

    Die Gründerin des Trommler- und Fanfarenzugs der Matthias-Erzberger-Schule war Oberstudiendirektorin Hilde Frey, damals Leiterin des frauenberuflichen Gymnasiums.
    Die Gruppe existiert seit 1972. Anstoß dafür mag vielleicht der Spielmannszug des Pestalozzi-Gymnasiums gewesen sein, vielleicht auch Besuche in der Partnerstadt Valence.
    Der Fanfarenzug besteht aus 13 Fanfarenbläserinnen und acht Trommlerinnen. Eine Tambourmajorin gibt es nicht, die Einsätze werden durch die erste Fanfarenbläserin gegeben.
    Die erste Uniform ist ein rotes Samtkostüm mit Barett und cremefarbener Bluse, rote Lederstiefel ergänzen die Ausrüstung. Die Trommlerinnen und Fanfarenbläserinnen waren wegen ihres sympathischen Auftretens sehr rasch beliebt. Die Gründerin Hilde Frey, Ehrenmitglied der Schützendirektion, wollte jedoch für die Historischen Festzüge eine passendere Uniform und stellte mit einer großzügigen Spende dafür auch das Geld bereit. Peter Geiwitz arbeitete mehrere Vorschläge aus und fand die salomonische Lösung in einem mittelalterlichen Pagenkostüm. 1994 traten die 21 jungen Damen erstmals in diesem Kostüm auf.

  • Gruppe Kaiser Friedrich III.

    Kaiser Friedrich IIII verlieh 1488 der Reichsstadt das Recht, als Wappen einen goldenen Biber im blauen Feld zu führen, weil der Überlieferung nach der Biberacher Stadthauptmann mit seinen Stadtsoldaten in grau-schwarzer Uniform - zum sichtbaren Zeichen der Trauer und Anhänglichkeit an den in Gefangenschaft geratenen Kaisersohn Maximilian - die Aufmerksamkeit des Kaisers bei der Heerschau in Köln erregt hatte. Nach Ausweis der Wappenurkunde allerdings verlieh der Kaiser den Biberachern ihr Wappen deshalb, weil sie sich in der Schlacht bei Coxyde “ritterlich und kecklich erzeigt und bewiesen haben”. Die Gruppe besteht aus einem Fähnlein Stadtsoldaten, angeführt vom berittenen Hauptmann; diesen folgt der Biber-Wagen mit Kaiser Friedrich III. und seinem Gefolge.

  • Fahnenschwinger

    Erstmals urkundlich erwähnt wurde Biberach 1083, als bei der Stiftung des später nach Sankt Georgen im Schwarzwald verlegten Klosters ein “Liupuldus de Bibra” als Zeuge erscheint. Die Gruppe zeigt die Wappen von den alten Adelsgeschlechtern bzw. Orten aus dem Landkreis Biberach.

  • Weber-Gruppe

    Ihrer wirtschaftliche Bedeutung nach rangierten die Weber, denen die Reichsstadt im Mittelalter ihren Wohlstand verdankte, an erster Stelle der Handwerker-Zünfte; um 1500 waren über vierhundert Webstühle in Betrieb. Barchant und Leinwand bildeten die Hauptausfuhrartikel. Schon 1386 ist Biberacher Barchent in Prag nachgewiesen, später unter anderem auch in London, Antwerpen und Valencia. Auf dem Festwagen wird das Weben auf drei verschiedenen Webstühlen gezeigt.

  • Musikkapelle Stafflangen

    Entstanden aus einer Spielvereinigung musikbegeisterter junger Männer wurde am 1. Januar 1925 der Musikverein Stafflangen gegründet. Zu den 11 Gründungsmitgliedernkamen bald weitere Musiker hinzu und es entwickelte sich in den Folgejahren ein reges musikalisches Vereinsleben in der Gemeinde. Die Anfangsjahre waren aber auch geprägt durch finanzielle Engpässe, die durch Spendensammlungen, Unterstützung der Gemeinde sowie wesentlich auch durch Eigenleistungen der Musiker überstanden wurden. Der Ausbruch des Krieges im Jahr 1939 brachte dann aber das Vereinsleben vollständig zum Erliegen.
    Durch ein Gesuch an die französische Militärregierung konnte am 14. März 1948 der Musikverein erneut ins Leben gerufen werden. Bald war die Kapelle wieder auf einem Stand, der zur Teilnahme an Wertungsspielen und 1950 zum ersten Weihnachtskonzert befähigte.

  • Färber-Gruppe

    Als Veredler der Weberei Erzuegnisse hatten die Färber in der freien Reichstadt ebenfalls große Bedeutung. Wie den Gerbern, so kam auch diesen der Wasserreichtum der Stadt sehr zustatten. Der Festwagen zeigt das Modell der alten Stadtfärbe, zerstört 1945 bei einem amerkianischen Luftangriff.

  • Fanfarenzug Dollinger-Realschule

    Schulleiter Paul Achberger und Schützendirektor Hans Holzhauer gründeten für die junge Realschule 1968 einen eigenen Fanfarenzug. Es gab dafür einen Vorläufer, nämlich das Trommlerkorps der Handelsschule. Zum Start der neuen Gruppe standen also Kostüme bereit. Ein schwarz-gelbes Landsknechtsgewand ermöglichte die ersten Auftritte.
    Für die neue Gruppierung wollte man neben den Trommeln aber auch Fanfaren haben, dies wurde auch sehr schnell umgesetzt.
    Nach und nach wurden neue Monturen geschaffen, wobei man sich daran erinnerte, dass früher Landsknechte keine einheitliche Montur trugen. Dies wurde bei dieser Gruppe auch so umgesetzt.

  • Historischer Handelszug

    Biberacher Handelsgesellschaften, unter anderem der Brandenburg und Weißhaupt, betrieben im 15. Jahrhundert schwunghaften Handel mit dem Ausland. Die biberacher Wilhelm Weißhaupt und Hans Schreiben schlossen 1491 mit dem Ulmer Valentin Dittmar einen Vertrag über die Gründung einer gemeinsamen Handelsgesellschaft; an sie ernnert der Handelswagen - eine Nachbildung aus dem 16. Jahrhundert - begleitet von Kaufleuten, Fuhrknechten, Reisigen und Trossbuben.

  • Musikkapelle Unteressendorf

    s waren die Jahre nach dem 1. Weltkrieg, nachdem von 1919 bis 1925 junge Männer aus den beiden Orten Unter- und Oberessendorf gemeinsam unter dem Namen “Musikverein Essendorf” musizierten. Der Wunsch in Oberessendorf einen eigenen Musikverein zu gründen wurde immer stärker und so entschlossen sich die damaligen aktiven Musiker im Jahre 1925 eine Musikkapelle aufzubauen, die ein Jahr später zur Vereinsgründung führte.

  • Baltringer Haufen

    Eines der Zentren des Bauernaufstandes in Oberschwaben um 1525 war das ehemals zum Spital gehörende Dorf Baltringen. Das Programm des vom Schmied von Sulmingen angeführten “Baltringer Haufens” mit den zwölf Bauernartikel als Grundlage gab durch die Forderung nach einer am Göttlichen Recht ausgerichteten Sozialordnung dem Bauernkrieg seine bestimmende Richtung.

  • Historische Bauerntanz-Gruppe

    Während der Baltringer Haufen, die unfreien Bauern des 16. Jahrhunderts kriegerisch und aufständisch zeigt, weist die Bauerntanzgruppe auf die friedliche Seite bäuerlichen Lebens bei Spiel und Tanz hin.

  • Gruppe »Stadttore der Reichsstadt Biberach«: Riedlinger Tor und Ulmer Tor

    Erbaut Ende des 14. Jahrhunderts, war das "Obertor" genannte Riedlinger Tor das wohl schönste der Reichsstadt. Es wurde 1870 abgebrochen. Das einzig erhaltene Stadttor ist das Ulmer Tor, welches nach dem beim evangelischen Friedhof gelegenen ältesten Spital auch "Spitaltor" genannt wurde. Es sicherte die Reicfhsstadt gegen Osten.

  • Nachtwächter im Mittelalter

  • Gruppe »Stadttore der Reichsstadt Biberach«: Waldseer Tor und Ehinger Tor

    Das früher »Grabentor« genannte Wafdseer Tor vermittelte den Verkehr aus der Reichsstadt in Richtung Bodensee. Es wurde 1844 abgebrochen. - Nach dem vor der Stadtmauer bei der Magdaknenkirche gelegenen »Siechenhaus« wurde das Ehinger Tor früher »Siechentor« genannt. Berühmtheit erlangte es als Gefängnis des Räuberhauptmanns Schwarzer Veri, welcher, in der Zelle an' gekettet, 1819 vom Blitz erschlagen worden ist. Es wurde 1877 abgebrochen.

  • Musikverein Ringschnait

    Mitten in den Wirren der Nachkriegszeit des Ersten Weltkrieges wurde am 6. Februar 1921 bei der Generalversammlung des Kriegervereins angeregt eine örtliche Musikkapelle zu gründen. Postagent Anton Natterer konnte bis zum Ende der Versammlung 22 Unterschriften von Interessenten nachweisen. Bei dieser Versammlung wurden unter den 50 anwesenden jungen Männern die Spielleute ausgesucht. Erster Vorstand wurde Franz Bochtler aus Winterreute, Schriftführer Anton Natterer, und das schwere Amt des Kassiers übernahm Christian Grötzinger.
    Strenge Statuten gaben dem Verein Halt und richtungsweisende Stütze. Wer bei einer Probe unentschuldigt fehlt, muß in die Vereinskasse 2 Mark entrichten.

  • Renaissance-Gruppe

    Auf Grund der Wahlordnung Kaiser Karls V. von 1551 hatte die Reichsstadt bis zu der 1649 erfolgten Einführung einer konfessionellen Parität drei Bürgermeister, die zusammen mit den beiden »Geheimen« den Geheimen Rat bildeten. Dazu kamen weitere zehn Räte, so dass der Kleine Rat der Reichsstadt ursprünglich aus insgesamt 15 Personen bestand, von denen die Mehrheit aus dem Patriziat zu nehmen war. Auf die Beschwerde der Bürgerschaft hin erweiterte Kaiser Ferdinand I. dieses Gremium 1563 auf 21 Personen. Die Gruppe mit den Bürgermeistern sowie Bürgern und Bürgerinnen in Renaissance-Kostümen wird begleitet von Pagen mit Modellen städtischer Baudenkmäler.

  • Musikverein Maselheim und Spielmannszug Äpfingen

  • Glockengießrgruppe

    Biberach war von Mitte des 15. Jahrhunderts bis Anfang des 20. Jahrhunderts ein Zentrum der Glockengießer. Die von den Familien Volmar, Kissling, Schmelz, Becker, Miller und Zoller gegossenen Glocken finden sich in ganz Oberschwaben und noch darüber hinaus. 1520 goss Martin Kissling die Glocken für die Stuttgarter Stiftskirche, 1584 Joachim Volmar das Geläut für die Stadtpfarrkirche St. Martin nach dem Brand des Kirchturms.

  • Kleine Schützenmusik mit Spielmannszug

    Bereits beim Evangelischen Schützenfest 1821 spielte eine aus einigen Knaben bestehende
    “Türkische Musik”. Aus ihr ist die Kleine Schützenmusik entstanden - somit eine der ältesten Jugendkapellen in Deutschland. Die Uniform der “Brandenburgischen Dragoner”, gegründet 1734 zur Teilnahme am Blutritt in Weingarten, bildet seit 1989 die Montur

  • Gruppe der Kaiserlichen Reiter

    Im Dreißigjähringen Krieg hatten die Reichsstadt und ihr Territorium schwer zu leiden; um 1642 zählte man statt 416 nur noch 127 Spitalbauern. Mehr als 16 Jahre lang dauerte allein die Besetzung durch die Kaiserlichen. Die Gruppe umfasst 35 Reiter in der originalen Uniform der berühmten “Papenheimer Kürassiere”, allen voran die Standarte mit dem Doppeladler des “Heiligen Reiches Deutscher Nation”

  • Schweden-Gruppe

    Soldaten des Schwedenkönigs Gustav II. Adolf hielten die Reichsstadt im Dreißigjährigen Krieg von April 1632 bis September 1633 und nochmals von März bis September 1634 besetzt. Die Gruppe wird angeführt vom Hauptmann und zwei Offizieren zu Pferde. Es folgen Fahnenträger und “Schweden-Musik” mit Landsknechttrommeln und Pfeifen. Nach Pikenieren und Musketieren kommt die gewaltige Kanone mit Kanonieren sowie der Pulverwagen. Den Abschluss bildet der mächtige Marketenderwagen.

  • Schwedenmusik der Gymnasien

  • Stadtkapelle Biberach (erst ab Pfluggasse)

  • Gaukler-Gruppe

    Bis nach Ende des Mittelalters gab es Spaßmacher
    und Zirkusleute, “Gaukler” genannt, die mit tollen akrobatischen Vorführungen sowohl die Truppen wie auch die Zivilbevölkerung unterhielten. Die Gruppe geht auf eine Eigeninitiative der Turngemeinde Biberach zurück.

  • Gerber-Gruppe

    Die wichtigsten Handwerker der Reichstadt nach den Webern waren die Gerber. Der Festwagen zeigt das Modell der Weißgerberwalk, der ältesten noch in Betrieb befindlichen Walk Deutschlands; sie wurde im Dreißigjährigen Krieg zerstört und 1699 erneuert.

  • Spielmannszug des Pestalozzi-Gymnasium

    Auf Anregung des damaligen Schulleiters und vormaligen Vorsitzenden der Schützendirektion, Fritz Thierer enstand 1970 am Pestalozzi-Gymnasium ein Trommlerkorps mit 12 Trommlerinnen. 1973 kamen zu dieser Gruppe noch 12 Pfeiferinnen dazu, zusammen mit der Tambour-
    majorin also ein Spielmannszug von 25 Mitwirkenden. Bei den Uniformen gab es keine historischen Vorbilder. So kam dann nur eine Phantasieuniform in Frage. Die Mädchen selbst entschieden sich damals für eine Kleidung, die sich an die friderizianische Soldatenuniform und an rheinische Gardekostüme anlehnte.

  • Gruppe Wieland und der Musenhof zu Warthausen

    Bekanntester Biberacher ist der 1733 geborene und 1813 verstorbene Dichter Christoph Martin Wieland, welcher von 1 760 bis 1 769 als Kan:j!eiverwa(ter und Senator hier wirkte. Mitentscheidend für dessen Entwicklung war die durch seine frühere Verlobte Sophie v. Gutermann-La Röche vermittelte Bekanntschaft mit Graf Friedrich v. Stadion aufSchloss Warthausen. Die Gruppe umfasst darüber hinaus folgende Personen aus Wielands Umgebung: Christine Hogel, genannt »Bibi«, die Buchauer Fürstäbtissin Maximiliane v. Stadion, Georg Michael Frank v. La Röche, den evangelischen Bürgermeister Johann v. Hillem und seine Gattin Caie.au, den katholischen Bürgermeister Wunibald v. Settelin sowie den schwäbischen Mundartdichter aus Dieterskirch, Prämonstratenser'Chorherr Sebastian Saifer. Weitere Paare repräsentieren den Adel der Umgebung sowie die Honoratioren der Biberacher Stadtrepublik. Prunkstück ist die Karosse des Grafen v. Stadion, originalgetreu der »Harrach'sehen Berline« in der »Wagenburg« von Schloss Schönbrunn bei Wien nachgebaut.

  • Rokoko-Gruppe

    Neben Reiten und Fechten war im Rokoko Tanzen die Grundlage jeder Bildung und Erziehung. So lud im »tanzenden Zeitalter« auch Graf Friedrich v. Stadion zum Ball auf Schloss Warthausen ein, welches er zu seinem Alterssitz und spätbarocken Musenhof gemacht hatte.

  • Trommler und Pfeifer des Bischof-Sproll-Bildungszentrums

  • Justin Heinrich Knecht

    Der Biberacher Justin Heinrich Knecht wurde 1771 Musikdirektor in Biberach und komponierte nebenher weltliche wie kirchliche Musik. 1802 erklang laut Biberacher Evangelischem Gesangbuch erstmals der Choral »Rund um mich her ist alles Freude«, der sich später als Festhymne des Biberacher Schützenfestes durchsetzte.

  • Gruppe "Shakespeares Sturm"

    Im Jahre 1761 brachte der Dichter Martin Wieland mit der Evangelischen Bürgerlichen Komödiantengesellschaft in Biberach unter dem Titel "Der Sturm" oder "Der ersatunliche Schiffbruch" ein Shakespaere Drama in deutscher Sprache auf die Bühne. Diese Aufführung ist die erste originalgetreue Shakespaear Inszenierung in deutscher Sprache in Deutschland. Bis 1766 übersetzte er weitere 21 Dramen des großen Engländers ins Deutsche.

  • Musikkapelle Oberessendorf

    Es waren die Jahre nach dem 1. Weltkrieg, nachdem von 1919 bis 1925 junge Männer aus den beiden Orten Unter- und Oberessendorf gemeinsam unter dem Namen “Musikverein Essendorf” musizierten. Der Wunsch in Oberessendorf einen eigenen Musikverein zu gründen wurde immer stärker und so entschlossen sich die damaligen aktiven Musiker im Jahre 1925 eine Musikkapelle aufzubauen, die ein Jahr später zur Vereinsgründung führte.

  • Bierbrauer-Gruppe

    Die Herstellung von Bier hatte früher in Biberach einen ansehnlichen Umfang. Nicht weniger als 27 Brauereien waren 1802 in Betrieb. Auf einem Festwagen wird das Brauen noch in der alten Weise gezeigt. Die »Würze« ist dann durch »Bierbonzen« vom Sudhaus in die Felsenkeller zum Gären gefahren worden. Schließlich wurden die Bierfässer mit der »Bierrolle« zu den Gastwirtschaften transportiert.

  • Spielmannszug der Turngemeinde Biberach

    Der Wunsch vieler Turnerinnen und Turner nach einer eigenen Turnermusik wurde durch sechzehn Teilnehmer, sieben Trommler und neun Flötisten, im Herbst 1959 verwirklicht. Sie gründeten den Spielmannszug der Turngemeinde Biberach. Die Gesamtleitung hat seit vielen Jahren Dieter Kallenberg.

  • Thurn-und Taxi'sche Postkutsche mit Biedermeier-Gruppe

    Die erste Biberacher Posthalterei der Fürsten v. Thum und Taxis befand sich im heutigen Amtsgericht. Der danach benannte Alte Postplatz war auch Station der Postkutschen in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts. Der Kutsche, eine originale Nachbildung im Miniaturformat, folgen zu Fuß zehn Pärchen in Biedermeier-Kostümen.

  • Gruppe »Biberacher Bürgerwehr« mit Spielmannszug

    Als Auswirkung der Märzrewlution von 1 848 kam es auch in der württembergischen Oberamtsstadt Biberach gemäß einer Forderung der Bürger nach »Volksbewaffnung mit freier Wahl der Offiziere« zu einer Bürgerwehr. Die Aufgabe dieser Miliz, dargestellt durch eine Schützenkompanie mit Fanfarenbläsern und Trommlern, sollte laut königlichem Dekret sein, »die Wehrhaftigkeit des Staatsbürgers zu befördern, Verfassung und Gesetz zu beschützen und die öffentliche Ordnung und Ruhe aufrechtzuerhalten«

  • Musikverein Ummendorf

    Der Musikverein Ummendorf wurde nach einem beeindruckenden Konzert einer Militärkapelle von begei- sterten jungen Ummendorfern am Fronleichnamstag 1874 gegründet. Seit dieser Zeit war er mit Ausnahme der beiden Weltkrieg musikalisch aktiv.Heute widmen sich die Mitglieder mit Spass und Freude gezielt der symphonischen Blasmusik. Den Schwerpunkt der musikalischen Arbeit im Jahr bilden 2 Konzerte am Ort. Gelegenheiten zu Gemeinschaftskonzerten mit anderen Kapellen werden gerne wahrgenommen. Daneben wird im Jahreskreis zur Erbauung und Unterhaltung zu den verschiedensten Anlässen aufgespielt. Nach über 130jähriger Pflege der Blasmusik ist es Dank einer intensiven Jugendarbeit mit über 40 Schülern in der Ausbildung und einer erfolgreichen Jugendkapelle um die Fortführung dieser Aufgabe gut bestellt. Kontakte bestehen zur Stadtkapelle Dornbirn-Haselstauden (Vorarlberg), der Stadtkapelle Spaichingen und dem Shanty-Chor Pellworm.

  • Gruppe »Biberacher Volkstrachten«

    Die oberschwäbische Volkstracht entstand aus einer Kieiderordnung, welche jeden Stand zum Tragen einer bestimmten Tracht verpflichtete. Sie war aber keineswegs eine Einheitskleidung, sondern geigte Varianten, an denen Familienstand, Wohlstand und auch Konfession abzulesen waren. In Biberach wurden Trachten bis etwa 1840 getragen, im Umland noch bis 1870/1880

  • Bauern-Zunft mit Erntekranz

    Der Bauer bei der Arbeit - aus dem Stadtteil Bergerhausen verdeutlichen dies Geißböcke und Schafe, Sensen, Gabeln und Rechen ebenso wie Heuwagen, Garbenwagen und Kartoffelwagen. Auf dem großen Festwagen wird noch das Dreschen, das Sensendengeln und die »Blähmühle« gezeigt, während in der Laube die »Sichelhenke« stattfindet. Die glückliche Ernte wird mit der Erntekrone angezeigt. Seit 1907 ist sie im Festzug

  • Musikkapelle Bergerhausen

    Die Gründung des Musikvereins erfolgte im Mai 1924. Man wollte einen "positiven Aspekt" ins Leben bringen, da die wirtschaftliche Lage nach dem ersten Weltkrieg schlecht war. Viele hatten keine Arbeit und es herrschte Inflation. In diesen 20er Jahren wurden im Oberschwabengau die Hälfte aller heute bestehenden Musikvereine gegründet, so auch der von Bergerhausen. Aufgrund der schlechten Situation musste ein Instrument von jedem Musiker selbst besorgt werden.
    Die Kapelle nahm nach dem 2. Weltkrieg an öffentlichen Auftritten teil und so stellte sich langsam wieder ein normaler Musikbetrieb ein. Der Erfolg konnte man den Wertungsspielen der folgenden Jahre entnehmen.

  • Bauern-Gruppe Bergerhausen

    Der Bauer bei der Arbeit . aus den Stadtteil Bergerhausen verdeutlichen dies Geißböcke und Schafe, Sensen, Gabeln, Rechen ebenso wie Heuwagen, Garbenwagen und Kartoffelwagen. Auf dem großen Festwagen wird noch das Dreschen, das Sensendengeln und die Blähmühle gezeigt, während in der Laube die Sichelhenke stattfindet.

  • Musikkapelle Mettenberg

    In zeitlichen Abständen von 2-3 Jahren unternimmt die Musikapelle Konzertreisen, um gemeinsam mit lokal ansässigen Musikkapellen, aber auch um alleine aufzutreten. Im Jahre 2003 war Rostock und die Ostsee das Ziel. Zuvor wurden schon Reisen nach Kärnten, Schottland, ins Burgenland und nach Irland unternommen.

  • Trachten-Gruppe Mettenberg

  • Gruppe »Mettenberger Flachsbauern«

    Der Flachsanbau spielte ehemals in Oberschwaben eine besondere Rolle. Im Stadtteil Mettenberg haben sich noch viele für die Verarbeitung zu Leinwand benötigte Geräte erhalten. Auf einem Festwagen wird das Riffeln, Brechen, Schwingen und Hecheln gezeigt, auf dem zweiten das Spinnen mit Spinnrädern und Kunkeln; in der »Hostube« Burschen und Mädchen.

  • Musikkapelle Rissegg-Rindenmoos

    Im Jahre 1970 enthält das Gemeindeblatt der damals noch selbständigen Gemeinde Rißegg einen Aufruf mit den Worten "Wer ein Blasinstrument erlernen und in einem Verein mitspielen möchte, der ist zu einer Besprechung in die "Frohe Aussicht" eingeladen".
    Viele organisatorische Maßnahmen waren notwendig, um den Start zu ermöglichen. Die schöne Tracht konnte nicht komplett beschafft werden. Deshalb wurden 1974 die rote Weste mit Stehkragen, 1975 Hut und Bundhosen und 1977, um die Tracht zu komplettieren, die blaue Jacke beschafft. Diese Tracht hat einen Hintergrund: Um das Jahr 1830 wurde eine ähnliche im Raume Biberach getragen.

  • Gruppe »Rissegger Bauernhochzeit«

    Aus dem Stadtteil Rissegg-Rindenmoos wird die Hochzeit eines wohlhabenden Bauernpaares von Mitte des 19. Jahrhunderts dargestellt. Den Hochzeitszug führt ein Geiger an, gefolgt von Musikanten und weiß gekleideten Mädchen. Zwei »Hoch^eitslader« rufen die Speisenfolge des Festessens aus. In einer Kutsche fahren der Bräutigam sowie die Braut mit der »Hochzeitsschappel« (Krönchen) , begleitet von den Brautführern, Eltern und Verwandten. Dann kommt der »Brautwagen« mit der Aussteuer.

  • Bürgerwehr Mittelbiberach mit Spielmannszug und Musikkapelle

    er Ursprung des Bürgermilitärcorps Mittelbiberach reicht bis in das 16. Jahrhundert zurück. Mittelbiberach stand zu dieser Zeit unter der Herrschaft eines Vogtes, der im Namen des Kaisers von Österreich die Gerichtsbarkeit in der "kaiserlichen Reichsvogtei" ausübte. Schon im Jahre 1599 wurde in Rechnungen dieser Herrschaft erstmals die "Gesellschaft des Büchsenschießens" erwähnt, aus der heraus sich dann im Laufe der Jahrhunderte das heutige Bürgermilitärcorps entwickelte. Der Verein ist heute in drei Züge gegliedert: Spielmannszug, Musikcorps und Schützenkompagnie mit Fahnenzug

  • Spielmannzug Reute

    Seit 1987 besteht der Spielmannszug Reute e.V. und bildet erfolgreich und qualifiziert mit geschultem Fachpersonal seine Mitglieder an Querflöte- von
    Diskant, Sopran, Alt bis Tenor-, Lyras, Schlagzeug (trommeln) sowie Ventilfanfaren kostenlos aus. Der Spielmannszug Reute e.V. gehört dem Blasmusik Kreisverband Biberach an und absolviert dort seine D-Lehrgänge mit besten Noten wie die Blasmusikkapellen.
    Die Mitglieder des Spielmannszuges kommen zu 80 % aus Mittelbiberach,
    18 % aus Reute, und 2 % aus umliegenden Gemeinden. Der Spielmannszug Reute e.V. besteht derzeit aus 65 aktiven Spielleute sowie einer kleinen Reitergruppe mit drei Standartenreitern.

  • Kleine historische Trachten-Gruppen: Biberach – Ulm – Schwalm/Hessen – Egerland

    Biberacher Trachten, Ulmer Trachten, Ostpreußische Trachten, Egerland-Trachten, Donauschwaben/Schwalm - Betzingen

    Nach den Türkenkriegen ließen auch Habsburger Herrscher Siedler für ihre neuen Donauländer anwerben. Auch schwäbische Auswanderer zogen in heite ungarische, rumänische und serbische Gebiete. Dem Angebot folgten ab 1712 Tausende aus den Landkreisen Biberach und Ravensburg. Getreu hielten sie an Volkstum und Muttersprache fest, bis viele 1944 in die Heimat der Vorfahren zurückkehrten.

  • Fanfarenzug Biber

    Im Jahr 1977 wurde der Fanfarenzug Biber mit 13 Mitgliedern gegründet. Bereits im folgenden Jahr wurden mit 15 Mitgliedern am Biberacher Schützenfest die ersten Ständchen gespielt. Das Jahr 1979 war ein ganz besonderes für den FZB: Man nahm erstmals aktiv am Biberacher Schützenfest teil, zunächst – mangels einer Uniform – in schwarzen Hosen und weißen Hemden. Am 13. Juli 1979 erfolgte der Eintrag in das Vereinsregister.

    Seit dieser Zeit ist der FZB das ganze Jahr über mit verschiedenen Auftritten aktiv und seit 1981 prägt er das Stadtbild und den Verein mit seiner blau-gelben Uniform. Dabei erhielt der FZB Unterstützung durch Biberacher Geschäftsleute und durch die Mütter der aktiven Mitglieder, welche die Uniformen selbst nähten. Auch als 1996 die Uniform erneuert wurde, gab es große Unterstützung aus der Biberacher Geschäftswelt.

  • Kleine historische Trachten-Gruppen: Donauschwaben – Betzingen – Pommern – Ostpreußen

    Biberacher Trachten, Ulmer Trachten, Ostpreußische Trachten, Egerland-Trachten, Donauschwaben/Schwalm - Betzingen

    Nach den Türkenkriegen ließen auch Habsburger Herrscher Siedler für ihre neuen Donauländer anwerben. Auch schwäbische Auswanderer zogen in heite ungarische, rumänische und serbische Gebiete. Dem Angebot folgten ab 1712 Tausende aus den Landkreisen Biberach und Ravensburg. Getreu hielten sie an Volkstum und Muttersprache fest, bis viele 1944 in die Heimat der Vorfahren zurückkehrten.

  • Musikkapelle Ingerkingen

    Junge und mutige Männer folgten einem Anstoß des Pfarrers und Kammerer Martin Weber - einem gebürtigen Ingerkinger - und gründeten 1923 in Ingerkingen eine Musikkapelle.
    Mit dem Kauf der Musikinstrumente wurde zur damaligen "knappen Zeit" ein Schuldenberg riskiert, der schließlich von den aktiven Musikanten über Monatsraten abgetragen werden konnte.
    Nach 1945 formierte sich die Musikkapelle Ingerkingen wieder sehr rasch, was auch das gute Abschneiden bei den wieder stattfindenden Wertungsspielen bestätigte.

  • Sathmarschwaben

    Schülergruppe der Gasinntal-Grundschule

  • Trachten-Gruppe Schlesien

    Die Biberacher Landsmannschaft der Schlesier zeigt mit ihren bunten Trachten die kulturelle und ländliche Vielfalt ihrer alten Heimat.

  • Zimmerer-Gruppe

    Die Gruppe der Zimmerleute ist noch relativ neu im Biberacher Festzug. Die entstand auf Initiative des Zimmererausbildungszentrum Biberach. Das besondere an dieser Gruppe ist aber auch, dass bis auf die drei Fahrer/Reiter alle Personen Zimmerer oder auszubildende Zimmer sind.
    Der Festwagen des Zimmerer-Ausbildungszentrums zeigt das Modell eines Biberacher Hauses aus dem 14. Jahrhundert, das heute noch zu sehen ist in der Zeughausgasse. Dargestellt wird hier die Abbundweise des Mittelalters mit Einblattungen, welche durch Holznägel in den Blattsassen befestigt worden sind.

  • Trommlergruppe Heggbach

  • Müller-Gruppe

    Der Festwagen der Heggbacher Einrichtungen für Behinderten-Hilfe zeigt skizzenhaft das Modell der Angermühle aus dem 19. Jahrhundert. Mit einer der letzten von ursprünglich zahlreichen Biberacher Mühlen, welche heute noch mahlt, wird so die reiche Mühlengeschichte der Stadt wieder in Erinnerung gebracht. Neben Getreidemühlen — wie Angermühle, Kachelmühle, Holzmühle, Staigmühle, Riedmühle, Bachmühle, Obere Mühle, Spitalmühle - gab es in Biberach einst auch Ölmühlen, Farbmühlen, Hammermühlen, Papiermühlen, Schleifmühlen und Stampfmühlen; davon ist die »Weißgerberwalk« ebenfalls noch in Betrieb. Der einer klassisch mit Wasserkraft angetriebenen Mehlmühle wird auf dem Festwagen von Menschen mit Behinderungen demonstriert.

  • Spielmannszug Freiwillige Feuerwehr Biberach

  • Historischer Löschzug der Feuerwehr

    In Biberach wurde 1849 die Freiw. Feuerwehr aus der Turngemeinde heraus gegründet. Die Feuerwehr-Standarte bildet die Spitze der Gruppe. Es folgen die orginak Metz'sche Stadtspritze von 1863, der Hydrantenwagen sowie die mechanische Maschinenkiter der Biberacher Firma Lieb von 1893, gezogen von den Wehrmännern. Begkitet werden diese von den Ordnungs- und Wachmannschaften mit Fackeln, wekhe schon damals teilweise aus Jugendlichen rekrutiert wurden.

  • Freizeitmusikkorps der Polizei

  • Gruppe »Bürgerball in der Bismarck-Ära«

    Die Gruppe mit ihrer stattlichen Anzahl von Paaren erinnert an ehemals blühende Vereine, wie etwa das nach 1763 entstandene “Kasino” und die 1850 gegründete “Bürgergesellschaft”, welche sich der Pflege geselliger Unterhaltung mit Musik und Tanz verschrieben hatten.

  • Trommlerkorps des Wieland-Gymnasiums

    Das zweitälteste Trommlercorps beim Biberacher Schützenfest ist die Gruppe “WG-Trommler”. Traditionell mit den blauen Schülermützen ausgestattet (studentische Tracht).
    Die WG-Trommler wurden im Jahr 1921 gegründet. Heinrich Stehrer und Erwin Biederman liefen als Trommler der Oberrealschule und dem Progymnasium voraus Die Gruppe wurde später von Otto Fries erweitert und hatte 1930 schließlich neun Trommler. 1949 durften die Trommler erstmals wieder ihre Trommeln benutzen und bekamen 1952 einen eigenen Tambourmajor.

  • Gruppe »Räuberbande des Schwarzen Veri«

    Die Bande des Räuberhauptmanns Xaver Hohenleiter, genannt »Schwarzer Veri«, machte zwischen 1817 und 1819 Oberschwaben unsicher. Reichsgraf Franz Ludwig Schenk zu Castell, genannt »Makfizschenk«, stellte sich die Aufgabe, dem Räuberunwesen das Handwerk zu legen. Die Gruppe um-fasst die Mitglieder der Räuberbande samt Weib und Kind und Wagen, ferner den »Makfizschenken«, hoch zu ross, mit Soldaten und Scharfrichter.