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Sonntag 23. Juli11:00 Uhr

Historischer Festzug

  • Königlich Württembergische Landjäger

  • Standartenreiter mit Biber-Standarte

  • Fanfarenbläser

  • Schützenfahne

  • Kleine Schützentrommler und -pfeifer

    Das aus Schülern bestehende Musikkorps ist heute die älteste Traditionsgruppe. Seit 1816, also seit immerhin 188 Jahren im Festzug.

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  • Schützentheater 2017: »Schneewittchen«

  • Biberacher Harmonika-Orchester

  • Fahnenschwinger

    Erstmals urkundlich erwähnt wurde Biberach 1083, als bei der Stiftung des später nach Sankt Georgen im Schwarzwald verlegten Klosters ein “Liupuldus de Bibra” als Zeuge erscheint. Die Gruppe zeigt die Wappen von den alten Adelsgeschlechtern bzw. Orten aus dem Landkreis Biberach.

  • Staufergruppe

    Die Staufer haben Biberach um 1170 das Marktrecht verliehen und vermutlich noch vor 1190 zur Stadt erhoben. Könrig Heinrich VII., der älteste Sohn Friedrichs II., besuchte die Stadt mit seiner Gemahlin Margarete von Babenberg sowie den Großvasallen des Reichs. In einem prunkvollen staufischen Reisewagen sitzen die Hofdamen der Königin. Dahinter schreitet würdevoll der Abt des Klosters Weingarten, kein geringerer als Berthold von Hainburg, welchem in Biberach seine bisherigen Rechte und Besitzungen durch den König bestätigt wurden.

  • Spitaltrommler der Mali-Schule

    Der mittelalterliche Spielmannnszug der Mali-Hauptschule wurde 1976 auf Anregung des damaligen Elternbeirates gegründet. Gunter Maul erhielt die Aufgabe, diese Gründung an der Schule umzusetzen und stimmte sich eng mit dem damaligen Vorsitzendehn Fritz Kolesch ab. Die Beratung zur Ausstattung erfolgte durch die Musikhoschulen Berlin, München und Trossingen.
    Die Kostüme stellen Straßenmusikanten aus dem aspäten Mittelalter des 14. Jahrhunderts dar. Die Kostümentwürfe entstammen der Feder von Schützendirektor Peter Geiwitz. Zum 20-jährigen Jubiläum wurden alle Kostüme wieder erneuert.

  • Spitalgruppe

    Die um 1239 erfolgte Gründung des Spitals durch den Biberacher Ammann Berthold Hupmann d.Ä. sowie die Ritter Ulrich und Halwig von Essendorf war eines der bedeutendsten Ereignisse in der Frügeschichte der Stadt. Kernstück der Gruppe ist neben den drei Stiftern, der Chören der Kinder (Spitalkinder), den Jungfrauen der ehrbaren Handwerker, den Armbrustschützen und den Patriziern die “Spitalbauhütte”, umgeben von Künstlern, Handwerkern und Bürgern; besonderes Gepräge erhält die Gruppe durch die Kostümpracht der bürgerlichen und höfischen Gotik.

  • Spielleute und Vaganten des Bischof-Sproll-Bildungszentrums

  • Gruppe »Simultaneum«

    Nach der Reformation fand im August 1548 erstmals wieder eine katholische Messe in der Stadtpfarrkirche Biberach statt. Seither nutzen die Biberacher Protestanten und Katholiken ihre Kirche gemeinsam. Nach einem Blitzschlag in den Turm im Jahr 1584 wurde dieser zerstört. Um den Wiederaufbau voranzutreiben, sammelten die Konfessionen gemeinsam Geld. Dieses Zeichen der Verbundenheit in der Not ist bemerkenswert, denn das Zusammenleben der Konfessionen war
    von häufigen Konflikten bestimmt. Auf dem Handwagen, von Mesnern und
    Pfarrern beider Konfession sowie Alumnen begleitet, ist das Modell der Kirche vor dem Blitzschlagzu sehen.

  • Fanfarenzug Matthias-Erzberger-Schule

    Die Gründerin des Trommler- und Fanfarenzugs der Matthias-Erzberger-Schule war Oberstudiendirektorin Hilde Frey, damals Leiterin des frauenberuflichen Gymnasiums.
    Die Gruppe existiert seit 1972. Anstoß dafür mag vielleicht der Spielmannszug des Pestalozzi-Gymnasiums gewesen sein, vielleicht auch Besuche in der Partnerstadt Valence.
    Der Fanfarenzug besteht aus 13 Fanfarenbläserinnen und acht Trommlerinnen. Eine Tambourmajorin gibt es nicht, die Einsätze werden durch die erste Fanfarenbläserin gegeben.
    Die erste Uniform ist ein rotes Samtkostüm mit Barett und cremefarbener Bluse, rote Lederstiefel ergänzen die Ausrüstung. Die Trommlerinnen und Fanfarenbläserinnen waren wegen ihres sympathischen Auftretens sehr rasch beliebt. Die Gründerin Hilde Frey, Ehrenmitglied der Schützendirektion, wollte jedoch für die Historischen Festzüge eine passendere Uniform und stellte mit einer großzügigen Spende dafür auch das Geld bereit. Peter Geiwitz arbeitete mehrere Vorschläge aus und fand die salomonische Lösung in einem mittelalterlichen Pagenkostüm. 1994 traten die 21 jungen Damen erstmals in diesem Kostüm auf.

  • Gruppe Kaiser Friedrich III.

    Kaiser Friedrich IIII verlieh 1488 der Reichsstadt das Recht, als Wappen einen goldenen Biber im blauen Feld zu führen, weil der Überlieferung nach der Biberacher Stadthauptmann mit seinen Stadtsoldaten in grau-schwarzer Uniform - zum sichtbaren Zeichen der Trauer und Anhänglichkeit an den in Gefangenschaft geratenen Kaisersohn Maximilian - die Aufmerksamkeit des Kaisers bei der Heerschau in Köln erregt hatte. Nach Ausweis der Wappenurkunde allerdings verlieh der Kaiser den Biberachern ihr Wappen deshalb, weil sie sich in der Schlacht bei Coxyde “ritterlich und kecklich erzeigt und bewiesen haben”. Die Gruppe besteht aus einem Fähnlein Stadtsoldaten, angeführt vom berittenen Hauptmann; diesen folgt der Biber-Wagen mit Kaiser Friedrich III. und seinem Gefolge.

  • Fanfarenzug »Biber«

  • Webergruppe

    Ihrer wirtschaftliche Bedeutung nach rangierten die Weber, denen die Reichsstadt im Mittelalter ihren Wohlstand verdankte, an erster Stelle der Handwerker-Zünfte; um 1500 waren über vierhundert Webstühle in Betrieb. Barchant und Leinwand bildeten die Hauptausfuhrartikel. Schon 1386 ist Biberacher Barchent in Prag nachgewiesen, später unter anderem auch in London, Antwerpen und Valencia. Auf dem Festwagen wird das Weben auf drei verschiedenen Webstühlen gezeigt.

  • Musikkapelle Stafflangen

    Entstanden aus einer Spielvereinigung musikbegeisterter junger Männer wurde am 1. Januar 1925 der Musikverein Stafflangen gegründet. Zu den 11 Gründungsmitgliedernkamen bald weitere Musiker hinzu und es entwickelte sich in den Folgejahren ein reges musikalisches Vereinsleben in der Gemeinde. Die Anfangsjahre waren aber auch geprägt durch finanzielle Engpässe, die durch Spendensammlungen, Unterstützung der Gemeinde sowie wesentlich auch durch Eigenleistungen der Musiker überstanden wurden. Der Ausbruch des Krieges im Jahr 1939 brachte dann aber das Vereinsleben vollständig zum Erliegen.
    Durch ein Gesuch an die französische Militärregierung konnte am 14. März 1948 der Musikverein erneut ins Leben gerufen werden. Bald war die Kapelle wieder auf einem Stand, der zur Teilnahme an Wertungsspielen und 1950 zum ersten Weihnachtskonzert befähigte.

  • Färbergruppe

    Als Veredler der Weberei Erzuegnisse hatten die Färber in der freien Reichstadt ebenfalls große Bedeutung. Wie den Gerbern, so kam auch diesen der Wasserreichtum der Stadt sehr zustatten. Der Festwagen zeigt das Modell der alten Stadtfärbe, zerstört 1945 bei einem amerkianischen Luftangriff.

  • Fanfarenzug Dollinger-Realschule

    Schulleiter Paul Achberger und Schützendirektor Hans Holzhauer gründeten für die junge Realschule 1968 einen eigenen Fanfarenzug. Es gab dafür einen Vorläufer, nämlich das Trommlerkorps der Handelsschule. Zum Start der neuen Gruppe standen also Kostüme bereit. Ein schwarz-gelbes Landsknechtsgewand ermöglichte die ersten Auftritte.
    Für die neue Gruppierung wollte man neben den Trommeln aber auch Fanfaren haben, dies wurde auch sehr schnell umgesetzt.
    Nach und nach wurden neue Monturen geschaffen, wobei man sich daran erinnerte, dass früher Landsknechte keine einheitliche Montur trugen. Dies wurde bei dieser Gruppe auch so umgesetzt.

  • Historischer Handelszug

    Biberacher Handelsgesellschaften, unter anderem der Brandenburg und Weißhaupt, betrieben im 15. Jahrhundert schwunghaften Handel mit dem Ausland. Die biberacher Wilhelm Weißhaupt und Hans Schreiben schlossen 1491 mit dem Ulmer Valentin Dittmar einen Vertrag über die Gründung einer gemeinsamen Handelsgesellschaft; an sie ernnert der Handelswagen - eine Nachbildung aus dem 16. Jahrhundert - begleitet von Kaufleuten, Fuhrknechten, Reisigen und Trossbuben.

  • Musikkapelle Warthausen

  • Baltringer Haufen

    Eines der Zentren des Bauernaufstandes in Oberschwaben um 1525 war das ehemals zum Spital gehörende Dorf Baltringen. Das Programm des vom Schmied von Sulmingen angeführten “Baltringer Haufens” mit den zwölf Bauernartikel als Grundlage gab durch die Forderung nach einer am Göttlichen Recht ausgerichteten Sozialordnung dem Bauernkrieg seine bestimmende Richtung.

  • Bauerntanzgruppe

    Während der Baltringer Haufen, die unfreien Bauern des 16. Jahrhunderts kriegerisch und aufständisch zeigt, weist die Bauerntanzgruppe auf die friedliche Seite bäuerlichen Lebens bei Spiel und Tanz hin.

  • Gruppe Stadttore 1: Riedlinger Tor und Ulmer Tor

    Erbaut Ende des 14. Jahrhunderts, war das "Obertor" genannte Riedlinger Tor das wohl schönste der Reichsstadt. Es wurde 1870 abgebrochen. Das einzig erhaltene Stadttor ist das Ulmer Tor, welches nach dem beim evangelischen Friedhof gelegenen ältesten Spital auch "Spitaltor" genannt wurde. Es sicherte die Reicfhsstadt gegen Osten.

  • Nachtwächter im Mittelalter

  • Gruppe Stadttore 2

    Das früher »Grabentor« genannte Wafdseer Tor vermittelte den Verkehr aus der Reichsstadt in Richtung Bodensee. Es wurde 1844 abgebrochen. - Nach dem vor der Stadtmauer bei der Magdaknenkirche gelegenen »Siechenhaus« wurde das Ehinger Tor früher »Siechentor« genannt. Berühmtheit erlangte es als Gefängnis des Räuberhauptmanns Schwarzer Veri, welcher, in der Zelle an' gekettet, 1819 vom Blitz erschlagen worden ist. Es wurde 1877 abgebrochen.

  • Musikverein Ringschnait

    Mitten in den Wirren der Nachkriegszeit des Ersten Weltkrieges wurde am 6. Februar 1921 bei der Generalversammlung des Kriegervereins angeregt eine örtliche Musikkapelle zu gründen. Postagent Anton Natterer konnte bis zum Ende der Versammlung 22 Unterschriften von Interessenten nachweisen. Bei dieser Versammlung wurden unter den 50 anwesenden jungen Männern die Spielleute ausgesucht. Erster Vorstand wurde Franz Bochtler aus Winterreute, Schriftführer Anton Natterer, und das schwere Amt des Kassiers übernahm Christian Grötzinger.
    Strenge Statuten gaben dem Verein Halt und richtungsweisende Stütze. Wer bei einer Probe unentschuldigt fehlt, muß in die Vereinskasse 2 Mark entrichten.

  • Renaissance-Gruppe

    Auf Grund der Wahlordnung Kaiser Karls V. von 1551 hatte die Reichsstadt bis zu der 1649 erfolgten Einführung einer konfessionellen Parität drei Bürgermeister, die zusammen mit den beiden »Geheimen« den Geheimen Rat bildeten. Dazu kamen weitere zehn Räte, so dass der Kleine Rat der Reichsstadt ursprünglich aus insgesamt 15 Personen bestand, von denen die Mehrheit aus dem Patriziat zu nehmen war. Auf die Beschwerde der Bürgerschaft hin erweiterte Kaiser Ferdinand I. dieses Gremium 1563 auf 21 Personen. Die Gruppe mit den Bürgermeistern sowie Bürgern und Bürgerinnen in Renaissance-Kostümen wird begleitet von Pagen mit Modellen städtischer Baudenkmäler.

  • Spielmannszug Feuerwehr Laupheim

  • Glockengießrgruppe

    Biberach war von Mitte des 15. Jahrhunderts bis Anfang des 20. Jahrhunderts ein Zentrum der Glockengießer. Die von den Familien Volmar, Kissling, Schmelz, Becker, Miller und Zoller gegossenen Glocken finden sich in ganz Oberschwaben und noch darüber hinaus. 1520 goss Martin Kissling die Glocken für die Stuttgarter Stiftskirche, 1584 Joachim Volmar das Geläut für die Stadtpfarrkirche St. Martin nach dem Brand des Kirchturms.

  • Stadtkapelle Biberach

    Der Musikverein Biberach wurde 1768 gegründet als “Löbliche Musikgesellschaft”. Initiator der Gründung war der Präzeptor Doll, zugleich auch der erste Leiter der Musikgesellschaft. Nach seinem Tod 1771 holten die Ratsherren Biberachs den erst 19 jährigen Justus Heinrich Knecht von Warthausen nach Biberach. Seine Wahl war ein Glücksfall.
    1818 übernahm der Kirchenmusikdirektor Jakob Kick die Musikgesellschaft. Ihm verdankt der heutige Musikverein Biberach eine bedeutende Notensammlung.

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  • Kaiserliche Reiter

    Im Dreißigjähringen Krieg hatten die Reichsstadt und ihr Territorium schwer zu leiden; um 1642 zählte man statt 416 nur noch 127 Spitalbauern. Mehr als 16 Jahre lang dauerte allein die Besetzung durch die Kaiserlichen. Die Gruppe umfasst 35 Reiter in der originalen Uniform der berühmten “Papenheimer Kürassiere”, allen voran die Standarte mit dem Doppeladler des “Heiligen Reiches Deutscher Nation”

  • Schweden-Gruppe

  • Schwedenmusik der Gymnasien

  • »Kleine Schützenmusik« mit Spielmannszug

  • Gaukler-Gruppe

  • Gerber-Gruppe

  • Spielmannszug des Pestalozzi-Gymnasiums

  • Gruppe Wieland und der Musenhof zu Warthausen

    Bekanntester Biberacher ist der 1733 geborene und 1813 verstorbene Dichter Christoph Martin Wieland, welcher von 1 760 bis 1 769 als Kan:j!eiverwa(ter und Senator hier wirkte. Mitentscheidend für dessen Entwicklung war die durch seine frühere Verlobte Sophie v. Gutermann-La Röche vermittelte Bekanntschaft mit Graf Friedrich v. Stadion aufSchloss Warthausen. Die Gruppe umfasst darüber hinaus folgende Personen aus Wielands Umgebung: Christine Hogel, genannt »Bibi«, die Buchauer Fürstäbtissin Maximiliane v. Stadion, Georg Michael Frank v. La Röche, den evangelischen Bürgermeister Johann v. Hillem und seine Gattin Caie.au, den katholischen Bürgermeister Wunibald v. Settelin sowie den schwäbischen Mundartdichter aus Dieterskirch, Prämonstratenser'Chorherr Sebastian Saifer. Weitere Paare repräsentieren den Adel der Umgebung sowie die Honoratioren der Biberacher Stadtrepublik. Prunkstück ist die Karosse des Grafen v. Stadion, originalgetreu der »Harrach'sehen Berline« in der »Wagenburg« von Schloss Schönbrunn bei Wien nachgebaut.

  • Rokoko-Gruppe

  • Trommler und Pfeifer des Bischof-Sproll-Bildungszentrums

  • Justin Heinrich Knecht

  • Gruppe »Shakespeares Sturm« mit Theaterwagen

  • Musikkapelle Steinhausen/Rottum

  • Bierbrauer-Gruppe

  • Spielmannszug derTurngemeinde Biberach

  • Thuern-und Taxi'sche Postkutsche mit Biedermaiergruppe

    Die erste Biberacher Posthalterei der Fürsten v. Thum und Taxis befand sich im heutigen Amtsgericht. Der danach benannte Alte Postplatz war auch Station der Postkutschen in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts. Der Kutsche, eine originale Nachbildung im Miniaturformat, folgen zu Fuß zehn Pärchen in Biedermeier-Kostümen.

  • Biberacher Bürgerwehr

    Als Auswirkung der Märzrewlution von 1 848 kam es auch in der württembergischen Oberamtsstadt Biberach gemäß einer Forderung der Bürger nach »Volksbewaffnung mit freier Wahl der Offiziere« zu einer Bürgerwehr. Die Aufgabe dieser Miliz, dargestellt durch eine Schützenkompanie mit Fanfarenbläsern und Trommlern, sollte laut königlichem Dekret sein, »die Wehrhaftigkeit des Staatsbürgers zu befördern, Verfassung und Gesetz zu beschützen und die öffentliche Ordnung und Ruhe aufrechtzuerhalten«

  • Musikverein Schweinhausen

  • Biberacher Volkstrachten

    Die oberschwäbische Volkstracht entstand aus einer Kieiderordnung, welche jeden Stand zum Tragen einer bestimmten Tracht verpflichtete. Sie war aber keineswegs eine Einheitskleidung, sondern geigte Varianten, an denen Familienstand, Wohlstand und auch Konfession abzulesen waren. In Biberach wurden Trachten bis etwa 1840 getragen, im Umland noch bis 1870/1880

  • Bauernzunft mit Erntekranz

    Der Bauer bei der Arbeit - aus dem Stadtteil Bergerhausen verdeutlichen dies Geißböcke und Schafe, Sensen, Gabeln und Rechen ebenso wie Heuwagen, Garbenwagen und Kartoffelwagen. Auf dem großen Festwagen wird noch das Dreschen, das Sensendengeln und die »Blähmühle« gezeigt, während in der Laube die »Sichelhenke« stattfindet. Die glückliche Ernte wird mit der Erntekrone angezeigt. Seit 1907 ist sie im Festzug

  • Musikkapelle Unteressendorf

    s waren die Jahre nach dem 1. Weltkrieg, nachdem von 1919 bis 1925 junge Männer aus den beiden Orten Unter- und Oberessendorf gemeinsam unter dem Namen “Musikverein Essendorf” musizierten. Der Wunsch in Oberessendorf einen eigenen Musikverein zu gründen wurde immer stärker und so entschlossen sich die damaligen aktiven Musiker im Jahre 1925 eine Musikkapelle aufzubauen, die ein Jahr später zur Vereinsgründung führte.

  • Musikkapelle Ingerkingen

    Junge und mutige Männer folgten einem Anstoß des Pfarrers und Kammerer Martin Weber - einem gebürtigen Ingerkinger - und gründeten 1923 in Ingerkingen eine Musikkapelle.
    Mit dem Kauf der Musikinstrumente wurde zur damaligen "knappen Zeit" ein Schuldenberg riskiert, der schließlich von den aktiven Musikanten über Monatsraten abgetragen werden konnte.
    Nach 1945 formierte sich die Musikkapelle Ingerkingen wieder sehr rasch, was auch das gute Abschneiden bei den wieder stattfindenden Wertungsspielen bestätigte.